probably the same
#3

Alles fühlt sich so vertraut an. Wenn ich einkaufen gehe fühle ich mich wie ein ängliches kleines Kind. Die vielen Lebensmittel machen mich verrückt. Ich muss früh genug entscheiden was ich will. Fressen und kotzen oder hungern. Danach entscheide ich meinen Einkauf. Wenn es ein "Hungertag" ist kaufe ich nicht wirklich viel: gefrorene Beeren, fettfreien Joghurt, Cola light und Suppe. Salat esse ich an Hungertagen kaum...meine Essstörung ergibt wenig Sinn. Das ergeben sie nie. Salat hat wenig Kalorien aber ein großes Volumen. Es würde satt machen und ich könnte eventuell schlafen. Aber das ist genau das Problem. Satt sein möchte ich an diesen Tagen nicht. An einem Fresstag kaufe ich alles Mögliche, das worauf ich schon zu lange giere. Ich teile sie mir dann ein. 3-4 Mal fressen sollte drin sein. Das Spiel danach nehme ich in Kauf. Ich genieße diese Tage leider zu sehr. Ich weiß noch wie absurd es mir währrend der Klinik erschien nie wieder so viel zu essen wie ich möchte ohne großartig zuzunehmen.

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Ich war heute auf der Waage. 80,6. Immer noch Normalgewicht aber ich merke jedes Gramm mehr. Ich will so gerne irgendwann unter 50kg wiegen aber ich weiß selbst, dass ich mit meiner Größe nicht nach so etwas streben sollte. Ich weiß das, meine ES versteht das jedoch nicht. Ich höre wieder diese Stimme und alles fühlt sich so weit weg an. Die Arbeit, die Freunde, die Therapie. Ich will gesund sein aber der Weg dahin ist mir zu schwer. Ich gehe wieder den geringsten Widerstand.

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PhotobucketPlan für Heute

Essen
- Suppe
- 100 gr fettfreien Yoghurt
- 5 gefrorene Erdbeeren
- Kaffee mit etwas Milch

Sport
- 50 Sit-Ups
- 20 min Rad

Leben
- Wischen
- KT säubern
- Küchenschrank aufräumen

29.12.11 14:47
 


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